Gesundheit
26.06.2020

Verhaltensänderung

Das Gehirn eines Hundes altert ebenso wie das des Menschen. Dabei handelt es sich um einen natürlichen Vorgang, der aber dennoch Verhaltensänderungen hervorrufen oder bestimmte Fähigkeiten beeinträchtigen kann. Einige dieser Veränderungen sind direkte Folgen des nachlassenden Gedächtnises und der Lernleistung:

  • Orientierungslosigkeit in der Wohnung oder draussen
  • Änderung der sozialen Beziehung zum Herrchen oder Frauchen und den Familienmitgliedern
  • Verlust der Stubenreinheit
  • Schlafstörungen

Auch das Sehvermögen und der Hör und Geruchssinn lassen mit zunehmendem Alter nach. Dies kann dazu führen, dass der Hund mehr schläft oder aggressiver bzw. ängstlicher wird, weil er immer mehr Schwierigkeiten hat, seine Umwelt zu verstehen.

Falls Ihr Hund eines dieser Anzeichen zeigt, dürfen Sie keine Zeit verlieren :

Statten Sie Ihrem Tier-arzt einen Besuch ab und erstellen Sie für ihn eine Liste mit allen Veränderungen, die Ihnen aufgefallen sind. Je früher sie erkannt werden, desto wirkungsvoller die Behandlung.

Durch eine frühzeitige Erkennung der Alterungserscheinungen kann eine geeignete Behandlung früher eingeleitet werden, wodurch das alltägliche Wohlbefinden Ihres Hundes gesteigert wird.

Wenn Sie Ihren Hund fördern und ihm eine Nahrung anbieten, die auf seinen Lebensabschnitt zugeschnitten ist, kann dies dazu beitragen, die Alterung des Gehirns zu verzögern.

Die Anzeichen für das Älterwerden werden erst nach und nach sichtbar und können von Hund zu Hund verschieden sein.