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16.08.2022

Katzen richtig füttern – 5 goldene Regeln 

Damit Ihre Katze gesund bleibt, muss ihre Ernährung ausgewogen sein und all ihren Bedürfnissen entsprechen. Dafür müssen Sie natürlich wissen, was Ihr Mitbewohner auf vier Pfoten genau braucht. Im folgenden Text haben wir für Sie 5 goldene Regeln zusammengestellt, damit Ihre Fellnase ihr Futter nicht verschmäht und vital bleibt.

Kleine Portionen über den Tag verteilt


Das typische Fressverhalten von Katzen? Sie nehmen am liebsten mehrere kleine Mahlzeiten über den ganzen Tag und auch nachts zu sich und fressen nur selten grosse Mengen auf einmal. Sobald sich Ihre Katze also selbst ernähren kann, ist es wichtig, diese Vorliebe zu beachten und ihr mehrere kleine Portionen anzubieten. Falls Sie nicht zu Hause sind, können Sie in einen Futterautomat investieren, der die nötigen Mengen über den Tag verteilt ausgibt.

Achten Sie auf Qualität

Sie sollten Ihrer Katze hochwertiges Futter zu fressen geben. Als natürliche Fleischfresser sollte ihr Futter zu mindestens 40 % aus tierischen Proteinen bestehen. Industrielles Katzenfutter ist oft mit zu viel Getreide, Hülsenfrüchten und Stärke gestreckt. Lesen Sie deshalb die Inhaltsstoffe auf der Futterpackungen genau durch.

Die «Don’ts» der Katzenernährung


Als Katzenbesitzer gilt es einige Dinge zu vermeiden, wenn es um die Ernährung unserer Vierbeiner geht:

  • Geben Sie Ihrer Katze keine Essensreste. Die Verdauung der Katzen ist für menschliche Nahrung nicht geeignet, denn diese ist viel zu fett und zu süss.
  • Katzenfutter sollte idealerweise Zimmertemperatur haben, also verfüttern Sie Nassfutter nicht direkt aus dem Kühlschrank und wärmen Sie es bei Bedarf lieber kurz an. So kann es Ihre Katze besser verdauen.
  • Lassen Sie Futter nicht über mehrere Stunden im Futternapf.
  • Kein Zucker und keine Schokolade. Diese goldene Regel gilt immer, denn für Katzen sind diese beiden Nahrungsmittel Gift und können sogar lebensbedrohlich sein.
  • Wasser nicht vergessen. Auch wenn Katzen nicht viel trinken, müssen sie immer Zugang zu Wasser haben. Stellen Sie darum eine Schale mit frischem Wasser neben den Futternapf. Sie können auch mehrere kleine Schüsseln mit Wasser in die Zimmer stellen, in denen sich Ihre Katze häufig aufhält. So vergisst Ihr Vierbeiner nicht, zu trinken, denn Flüssigkeitsmangel kann bei Katzen zu schweren Nierenproblemen führen.

Abwechslung ja, aber nicht zu oft

Katzen werden ihrer Kroketten ab und zu überdrüssig. Am besten wechseln Sie zwischen Produkten, die Ihre Katze schon kennt und an die sich ihre Verdauung gewöhnt hat. Wenn Sie ihr ein neues Futter geben wollen, gewöhnen Sie sie langsam daran. Sie können z. B. das neue Futter mit dem bisherigen mischen. Damit verhindern Sie Durchfall und andere Verdauungsprobleme.

Für jede Katze das richtige Futter

Achten Sie darauf, das Futter Ihrer Katze an ihre Eigenarten wie Alter, Gewohnheiten oder körperliche Verfassung anzupassen. Ein «Stubentiger» hat nicht dieselben Bedürfnisse wie eine Katze, die den ganzen Tag die Nachbarschaft erkundet. Auch sterilisierte und kastrierte Katzen haben besondere Ernährungsbedürfnisse. Gleiches gilt, wenn Ihre Katze an einer bestimmten Krankheit oder Allergie leidet. Ein Beispiel für Qualitätsfutter finden Sie hier; einen weiteren Menüvorschlag gibt's hier.